Biographie / discographie

Song für Song
– eine Reise durch Bonn, seine Clubs und seine Bars:

Sucht“ war die erste Single aus dem Jahre 1994. Der damals 14jährige Stephan nahm sie zu Hause an seinem 4-Spulgerät auf. Das Cover wurde am Kopierer und die Kassette am Doppelkassettendeck vervielfältigt. Immerhin verkaufte bzw. verschenke Stephan 50 Exemplare. Das Lied befasst sich mit der Drogenthematik junger Heranwachsender in Bonn. Für das Best-of Album wurde es erstmals so abgemischt, dass es als „anhörbar“ zu betiteln ist. Es folgte das Album „Ich brauche Geld“. Es erschien ausschließlich als Kassette und wurde 1994 bei den ersten Auftritten in Jugendzentren umsonst verteilt.

Jeder Krieg gegen Vilich“ kam als Vorbote zum Album „Kuriose Zeiten“. Das Jahr 1995 begann mit einer Sensation. Unter dem Label „KIWI“ konnte Kuri ab sofort alle Veröffentlichungen als CD auf den Markt bringen. Die Vermarktung wurde von einem Kölner Vertrieb übernommen. Die Single „Jeder Krieg...“ floppte und fast alle 200 gepressten Maxi CDs wurden auf dem Beueler Karnevalszug verworfen. Die 2. Single sollte sich nun zu mindestens 100x verkaufen. Mit Saskia S. spielte Stephan den Song „Geh nicht weg“ ein. Und siehe da: Statt 100 Exemplaren wurden weit über 800 Exemplare verkauft. Die Single lief im lokalen Radio und Kuri wurde über Nacht lokal ein Begriff. Das Liebeslied im Oli P.-Style schien den jüngeren Mädels gut zu gefallen. Als 3. Single kam mit „Rache“ ein sozialkritischer Umweltsong in die Läden. Inzwischen wurden die Maxi-CDs sogar in den Plattenläden der Region angeboten. In die lokalen Radiocharts schaffte es „Rache“ bis auf Platz 6. Es folgten knapp 20 Auftritte vor zumeist 80-100 Zuschauern. Inzwischen gab es 4 Backgroundtänzerinnen. Die Musik kam weiterhin vom Band, der Gesang war erstmals live.

1996 verstarb Stephans Mutter, außer der Live-CD „Kuriose Zeiten live“ gab es keine weiteren Aktivitäten. Dafür ging es im darauf folgenden Jahr mit den Singles „Missverstanden“ und „Volltreffer und Hauptgewinn“ auf eine 12 Location-Tour ausschließlich im Bonner Raum. Erstmals trat er mit eigener Band auf. Highlight das Parkfest-Open-Air in Vilich, vor weit über 500 Zuschauern. Sein erfolgreichstes Album veröffentlichte Stephan 1998. Das Album „Dubiose Kontroversen“ verkaufte sich knapp 1000Mal. Die Vorabsingle lautete „Sehnsucht“ und schaffte es ebenso in die Radiocharts, wie die Nachfolgesingle „Weltraumstar“.

Ende des Jahres kündigte Stephan das Ende der „KURI Ära“ an. Ab sofort spielte er unter dem Namen „KURENBACH“. Die Band unter dem Bandleader PHB wurde erweitert und bestand zwischenzeitlich aus 7 Musikern. Es folgten eine Gigs … dann machte Stephan 3 Jahre musikalische Pause.

Erst Ende 2001 erschienen die beiden Hip-Hop-Singles „Deutschland, Vaterland“ und „Jenny“. Sozialkritisch und politisch aktuell, schlug die Maxi CD ein. Es kam zum Entschluss das erste professionelle Kurenbach Video zu drehen. Immerhin schaffte es das „Deutschland-Video“ auf dem Musiksender VIVA gespielt zu werden. 2005/2006 kam es erneut zu einer Zusammenarbeit mit dem Produzenten Christof Niemann. In dieser Zeit entstand das Album „Brotlose Kunst“. Highlights waren die Songs „Geigenmann“, „Alleine im All“ und „Asi-Bratzen“. Mit den „Asi-Bratzen“ gelang der große Wurf. Co-produziert von Deutschrock-Legende Stefan Waggershausen schaffte es Stephan erstmalig in sämtliche deutsche Charts. In den Downloadcharts stand der Song 4 Tage auf Platz1. Zurückblickend ist dieses kritische Jugendlied sicherlich der bekannteste und beliebteste Kurenbach-Song. Ende 2006 ging es dann auf große Abschiedstour. Es fanden 11 Konzerte u.a. in Remscheid, Köln und Zülpich statt. Alle Konzerte waren bei ca. 200 Zuschauern pro Konzert ausverkauft.

Mit „Hafen der Sehnsucht“ erschien 2006 die letzte Kurenbach Single. Dann war endgültig für immer Schluss!


  • Zeitungsbericht 1998

  • Zeitungsbericht 2002

  • Zeitungsbericht 2006

  • Asi-Bratzen auf Platz 1

  • Presefoto 2007

  • Pressefoto 2007

  • Stephan mit seinen 3 Kindern

  • Aktuelles Foto 2016

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